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Auf nach Hamburg

Da wir im letzten Jahr leider keine Reservierung beim ältestem Kanuverein Alster-

Canoe-Club e.V in Hamburg bekommen konnten, haben wir dann gleich für

dieses Jahr im Voraus gebucht. Vom 07.06.-10.06.2012 haben wir uns dann auf

den Weg gemacht. Die Wettervorhersagen waren nicht gerade rosig, aber wir

sagten uns, da müssen wir durch. Da wir schon an den vorherigen Tagen unser

Gepäck zusammen gesucht und die Boote aufgeladen hatten, mussten wir am

 

Reisetag nur noch die restlichen Gepäckstücke unterbringen und schon konnte

die Fahrt gemeinsam mit den Eisenbahnern losgehen. Je näher wir an Hamburg

heran kamen, desto besser wurde das Wetter. Die Stimmung bei den

Teilnehmern war auch gut und so konnten wir den kleinen Stau vor Hamburg

 

ganz gut wegstecken. Wie auch bei den letzten gemeinsamen Fahrten packten

wieder alle Leute mit an und so waren die Fahrzeuge schnell entladen, die

Zelte aufgebaut und eingeräumt. Nach einer kurzen Kaffeepause machten wir

uns dann noch auf zu einer kleinen Kanutour, auf den Kanälen der Alster. Allein

die Gebäude rechts und links an den Ufern waren wunderschön und konnten

 

einen schon ein bisschen neidisch machen. Es waren viele andere Ruderer und

Kanuten unterwegs und so herrschte ein guter Betrieb auf den Kanälen. Die

Fahrt machte einen riesigen Spaß und nach unserer Rückkehr haben wir uns

auf den gemeinsamen Grillabend gefreut. Der erste Abend ging dann auch

ganz friedlich und entspannt zu Ende, wobei natürlich unsere Jugendlichen

die letzten waren, die in ihre Zelte aufsuchten. Am folgenden Tag, nach

einem guten Frühstück mit Brötchen (unsere beiden großen Mädels und

Michael haben sich hier beim Einkaufen abgewechselt)

machten wir uns per

Hochbahn auf zum Hamburger-Hafen. Hier kann man sich gut einen ganzen

Tag aufhalten. Der Hafen wirkt wie eine große Stadt. Nachdem wir uns erst

einmal die Landungsbrücken angesehen haben und Jörn für Nachmittag die

große Hafenrundfahrt gebuchtet hatte, ging es ans erkunden. Zuerst wurde

 

das U-Boot besichtigt, alle gingen mit. Ein sympathischer junger Mann leitete die

Besichtigungstour und konnte alles sehr genau erklären. Ich habe diese leider

nicht bis zum Ende mitbekommen, da ich in der Mitte des U-Bootes streikte, da

mir die Luft und die Enge mit der großen Truppe gar nicht gut bekommen ist. So habe

ich mich dann wieder an die Oberfläche begeben und gemütlich in der Sonne sitzend

auf einer Bank gewartet, bis wieder alle aufgetaucht sind. Alle waren fasziniert und

hatten viel zu erzählen. Anschließend teilte sich die Gruppe auf, da wir bis zur

Hafenrundfahrt noch viel Zeit hatten. Einige schauten sich den alten Elbtunnel an, der

Rest bummelte an den Landungsbrücken entlang und könnte sich einen kleinen

 

Imbiss. Die Erkunder des Elbtunnels waren ganz begeistert von den Fähigkeiten der

Menschen, die diesen Tunnel entworfen und gebaut haben. Nun wurde es aber Zeit

zur Hafenrundfahrt. Zuerst hatte ich auch hier so meine Bedenken, aber dank der

modernen Medizin konnte ich die Seekrankheit umgehen und habe eine schöne Tour

mit alle Mann an Bord genossen. Hier waren wir ca. 2 Stunden unterwegs und haben

viel über den Hafen erfahren. Es war lustig anzusehen, wenn die kleinen Boote

neben den riesigen Containerschiffen auftauchen und dadurch wie kleine

Nussschalen aussahen. Einige Clubschiffe lagen am Kai und eine super Yacht aus

Dubai. Mit vielen schönen Eindrücken machten wir uns auf den Heimweg. Die, die

 

noch immer nicht ausgepowert waren, machten sich quer durch Hamburg auf den

Rückweg zum Kanugelände. Wir anderen fuhren wieder mit der Hochbahn zurück

und könnten uns eine gemütliche Kaffeepause. Nachdem alle eingetrudelt waren,

ging es ans Kochen. Die Arbeitseinteilung klappte hervorragend, die Erwachsenen

haben gekocht, die Jugendlichen haben zusammen gespült und abgetrocknet. Dies

lief alles super und harmonisch ab, so dass es zu keinen Stresssituationen kam.

Wie am Vortag hatten wir das Glück, dass das Wetter den ganzen Tag mitspielte und

 

erst in der Nacht der Regen kam. Der Abend ging wieder gut zu Ende und unsere

Jugendlichen machten dann mal wieder das Licht aus. Am Samstag starten wir dann,

nachdem noch unsere Besucher hinzugekommen sind, auf die große Kanaltour.

Gestartet sich wir bei schönem Wetter und haben sehr viel entdecken können. Vor

lauter rechts und links schauen, auch auf dieser Strecke stehen herrliche Häuser,

musste man aufpassen, dass man mit dem Boot nicht gegen ein Hindernis fuhr.

Sogar bis in den Stadtgarten konnten wir hineinfahren.

Leider wurde der Wind dann stärker und bei der Ausfahrt in den Alstersee kamen

schon einige kräftige Wellen auf. Daher fuhren wir mit den Anfängern und denen,

die nicht auf den See hinaus wollten, hinüber an das andere Ufer, wo es wieder

ruhiger wurde.


Hier muss ich einmal ein dickes Lob aussprechen. Alle haben sich sehr tapfer

gehalten und super gepaddelt, obwohl es manchmal sehr kippelig wurde.

Besonders unsere beiden Anfängermädels schlugen sich sehr gut und überhaupt

hat die ganze Zeit mit diesen beiden netten „Mäusen" sehr viel Spaß gemacht.

An diesem Tag haben wir dann etwas früher zu Abend gegessen, da ja schließlich

ein wichtiges Fußballspiel anstand. Wie an den Abenden zuvor gab es wieder eine

sehr gute Aufgabenaufteilung und so waren alle pünktlich beim Anpfiff mit der

Arbeit fertig. Die Stimmung war super und wir haben einen schönen Abend

miteinander verbracht. Und wer machte wieder einmal das Licht aus? Natürlich

unsere Jugendlichen. Aber jetzt muss ich zur Rettung unsere Jugendlichen

einmal sagen:


I H R w a r d S U P E R !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Leider kam dann der nächste Morgen und wir mussten die Heimreise antreten. Alle

waren verblüff, wie schnell die Tage vergangen waren. Wieder klappte die Teamarbeit

und schnell waren die Bootsanhänger und Fahrzeuge verladen und wir mussten die

Rückfahrt beginnen. Wie bei der Hinfahrt klappte alles ohne Probleme und wir kamen

gut voran. Zuhause angekommen, wurde gemeinsam alles abgeladen und müde,

aber ich denke auch zufrieden mit dem Ausflug, gingen wir alle nach Hause, um uns

endlich einmal wieder gründlich ausschlafen zu können.

Rückblickend aus meiner Sicht kann ich nur sagen:
Danke, an alle die an der Fahrt teilgenommen haben. Es war sehr schön mit euch und

ich würde mich freuen, wenn wir wieder einmal gemeinsam eine längere Tour

miteinander unternehmen würden. Vielen Dank auch an Jörn, der diese Idee hatte

und die meiste Arbeit mit den Vorbereitungen.



Mit sportlichem Gruß
Marianne

 

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